Heroes Reborn aktuell auf Syfy

3.24 Ich bin Sylar

Aus Heroes Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Ich bin Sylar
Staffel: 3
Folge: 24
Orig. Titel: I Am Sylar
U.S. Erstausstrahl.: 20. April 2009
Dt. Erstausstrahl.: 10. Februar 2010
I Am Sylar2.jpg
Drehbuch: Adam Armus
Kay Foster
Regie: Allan Arkush
Vorherige Folge: 1961
Nächste Folge: Unsichtbare Bedrohung


Zusammenfassung


Inhaltsangabe

3x24episodetitle.jpg

Danko warnt Sylar, dass er sich nicht in seiner eigenen Gestalt zeigen darf, da er als tot gilt; er weist ihn an, sich fortan an die Identität von Agent Taub von den Sicherheitskräften zu halten.

Im Lila Mae's ist Nathan entschlossen, nach Washington zu gehen, den Präsidenten zu sprechen und die Sache in Ordnung zu bringen, als er sich selbst am Fersehen erblickt — Bennet weiß, dass das Sylar sein muss, der als Senator Petrelli eine Pressekonferenz abhält und verkündet, er wolle den Wandel herbeiführen, er wolle den Präsidenten selbst sprechen und wenn er ihm einmal die Hand geschüttelt habe, werde alles anders.

Sylar war 18 Stunden früher in seinem Bett aufgewacht und musste feststellen, dass sein Körper, ohne dass er es wollte, die Gestalt des Agenten Traub angenommen hatte, was ihn sehr beunruhigt. Er wandelt sich zurück in seine eigene Gestalt, wobei noch ein fremder Zahn übrig bleibt, den er angewidert entfernt; dann schaut er in den Spiegel und fragt: Wer bist Du?

Matt telefoniert mit Janice, ihr gemeinsames Kind im Arm, und beruhigt sie: Es gehe ihm gut. Sie ist erfreut und will mit dem Baby telefonieren. Hiro fragt, ob die Agenten Janice freigelassen hätten, und wundert sich, dass Matt trotzdem so bedrückt ist. Matt meint, er müsse wohl froh sein, wenn sie überhaupt mit ihm rede. Er werde das Kind wieder abliefern. Hiro meint, das Baby brauche sowohl Mutter als auch Vater. Matt fürchtet, dieser Zug sei schon abgefahren. Als ihn aber die beiden zu ihrem Angriff auf das Gebäude 26 mitnehmen wollen, will Matt nichts davon wissen, er warnt sie, das sei kein Spiel. Hiro hat Verständnis, dass ihm jetzt die Familie das Wichtigste ist, und sie nehmen voneinander Abschied. Ando meint, dass Matt wohl recht hatte mit seinen Bedenken, aber Hiro sagt, ein Held gibt nie auf.

Danko trifft Sylar in dessen eigener Gestalt auf einer Parkbank; einer der Überwacher habe ihn bereits auf einer Kameraaufnahme ausgemacht, er habe es ihm ausreden müssen: Sylar sei doch tot! Nur er wisse, dass dem nicht so sei. Sein Tod gebe ihm die Freiheit. Das findet Sylar höchst ironisch, da er unfreiwillig mitten in der Nacht als Agent Taub aufgewacht sei; er zeigt ihm den überzähligen Zahn und klagt, er wechsle so schnell in so verschiedene Personen, dass es am Schluss nicht mehr richtig zusammenpasse. Danko rät ihm, er solle doch eine Weile Agent Taub bleiben, aber das passt Sylar gar nicht: Dieser Taub sei ein Niemand, er möchte nicht ein Niemand sein! Danko warnt ihn: Dem Agenten Taub gebe er jede Freiheit, aber Sylar müsse er jagen und das Leben zur Hölle machen. Sylar muss wohl oder übel wie verlangt seine Gestalt wandeln, aber als Danko weg ist, ritzt er sich mit blutigen Buchstaben den Satz „Ich bin Sylar“ in den Unterarm, der aber gleich wieder verschwindet.

Ein weiters Opfer von Sylar.

In Richmond macht sich Tom Miller gerade eine heiße Schokolade, als er eine Nachricht auf seinem Handy erhält: Der Rebell warnt ihn, er solle sofort verschwinden. „Agent Taub“ hat aber bereits das Haus betreten, wandelt sich im Korridor zurück in Sylar, sitzt plötzlich hinter Tom auf dem Sofa und rührt in dessen Tasse. Das solle er nicht tun, warnt Tom, sonst werde er ihm weh tun. Sylar gibt ihm zu verstehen, er sei so wie Tom, sodass Tom fragt, ob er der Rebell sei; ein Rebell sei er, sagt Sylar, aber nicht der Rebell. Warum sie denn gejagt würden, fragt Tom. Aus Angst: Sie zerstören, was sie nicht verstehen; was denn seine Spezialität sei, welche sie fürchten müssten? Tom macht es nicht gern, nimmt aber eine seiner Porzellanfigürchen und lässt sie zerspringen, was Sylar lustig findet. Jetzt müsse er sich zwischen ihm und den Agenten entscheiden. Tom wählt Sylar. Gute Wahl, meint Sylar und macht sich an die Gehirnentfernung. Noch bevor die Agenten eintreffen, schmiert er mit dem Blut des Opfers groß an eine Wand „I Am Sylar“. Kaum hat Danko mit seinem Team die Tür eingetreten und die Leiche mit offenem Schädel gefunden, kauert schon „Agent Taub“ neben ihm, weist auf die verschmierte Wand und meint, der hatte wohl Größenwahn. Später wartet er in eigener Gestalt mit feuchten Augen in Dankos Büro. Danko schließt die Rolläden; er hat verstanden, dass Sylar am liebsten er selbst ist. Sylar überreicht ihm mit Millers Handynachricht des Rebellen einen Beweis, dass dieser noch immer in der Nähe ist. Danko bläst zum Angriff, aber Sylar fragt, ob er seine oder Agents Taubs Hilfe brauche. Sylar müsse eine Zeit lang tot spielen. Sylar klagt, dass er letztens eine blaue Iris behielt, er hätte über eine Stunde gebraucht, das Auge wieder die eigene Farbe annehmen zu lassen. Danko versteht das Problem, er hat selber während fünf Jahren acht verschiedene Leben geführt, mit verschiedenen Frauen und Geliebten, sechs Sprachen gesprochen, aber immer gewusst, wer er wirklich war. Sylar gehe durch eine Identitätskrise, aber das könne er überstehen, indem er einen Gegenstand finde, der wie ein Anker für ihn sei. Er zeigt ihm die Taschenuhr seines Vaters, welche Sylar mühelos als russische “Rodina“ identifiziert. Er stellt fest, dass sie drei Minuten nachgeht und jede Stunde eine halbe Sekunde verliert, aber ganz hübsch sei. Danko bewundert seine Fähigkeit, das Funktionieren zu verstehen und fragt, wen er dafür umgebracht habe. Sylar schnieft, das war seine eigene von Anfang an.

Hiro bricht mit Ando in Isaacs Wohnung ein in der Absicht, Ando als Köder auszusetzen und hinterher zu befreien, denn die Gefangenen werden ruhiggestellt und wenn Hiro selbst ohnmächtig ist, kann er die Zeit nicht anhalten. Ando reklamiert, wenn er bewusstlos sei, könne er nicht „der purpurne Blitz“ werden, das sei nämlich sein Superheld-Übername. Hiro spottet, das klinge gefährlich und nach mädchenhaft. Ando hält ihm vor, dass Hiro es nicht akzeptiere, dass er auch eine Fähigkeit hat. Hiro meint zwar, er habe nichts gegen sein Rotlicht-Dings, aber Ando sieht sein Lächeln. Er ist enttäuscht, er hatte immer gedacht, sie könnten ein großes Heldenpaar sein, aber offenbar wäre es besser, ein starker Einzelgänger wie Batman zu sein. In dem Moment treffen die Agenten ein, und Hiro hat gerade noch Zeit, die Zeit zu stoppen. Da erhebt sich Ando und sagt, erhabe doch gesagt, er wollte nicht Köder sein: Er kann sich auch in der angehaltenen Zeit bewegen! Beide staunen, Ando begreift, dass er nun nicht mehr Köder sein braucht.

Sylar öffnet als „Agent Taub“ die Tür von dessen Wohnung einem uniformierten Beamten, der mit einer Sendung der Mordkommission mit Beschriftung „Virginia Gray“ dasteht und sich wundert, warum sich die Bundesregierung für ein altes Weib interessiere. Taub schlägt ihm die Tür vor der Nase zu und trägt die beiden Kartons hinein, öffnet den ersten, findet sofort das blutige Kleid und riecht daran, dann die Mordwaffe, die Schere mit Blutspuren; er kratzt daran und sieht sie blutig in Mutters Brust stecken. Dann sieht er die Schneekugel mit dem Eiffelturm, er wirft ihn mit voller Kraft an die Wand. Eine Hand liest sie wieder auf, Virginia sagt, das sei doch ihre Lieblingskugel gewesen, und zum Muttertag hat er ihr die Freiheitsstatue geschenkt, so lieb! Warum sie ihn denn belogen habe, fragt er. Sie habe ihn nie belogen, sie sei seine Mutter. Sylar macht ihr klar, dass er unterdessen die Wahrheit erfahren hat, seine wahre Mutter sei vor seinen Augen ermordet worden, sie sei auch dabei gewesen. Virginia nennt den Mann grausam, aber sie wollte den kleinen Jungen aus Liebe beschützen, die Wahrheit schien ihr dabei weniger wichtig. Ihm allerdings schon: Er habe sich immer als unpassend empfunden. Seine Begegnung mit seinem leiblichen Vater habe ihm auch nichts gebracht, der sei so allein, erbärmlich, wie Sylar nie werden wollte — jetzt habe er diese neue Fähigkeit, mit der er jeder Beliebige werden könne, trotzdem fühle er sich so verlassen. Er sei nicht allein, versichert ihm die Mutter, er sei ihr Sohn, auch wenn sie ihn nicht geboren habe, sie habe ihn immer geliebt und gesehen, wie speziell er war. Aber ich habe dich doch getötet! ruft Sylar — und jetzt ist niemand mehr übrig, der dich liebt, antwortet die Mutter, aber jetzt bin ich zurück! ruft sie mit der Hasenkugel in der Hand. Da klopft es an die Tür, Sylar wird wieder er selbst und öffnet Danko. Der fragt ihn, was mit ihm los sei; gar nichts, sagt Sylar; dann soll er „Agent Traub“ ausrichten, er müsse zum Einsatz, sie hätten den Rebellen aufgespürt.

Ando ist erstaunt, sich in der gefrorenen Zeit zu befinden.

In Isaacs Wohnung staunt Ando, wie er so zwischen den erstarrten schussbereiten Agenten herumspazieren kann. Hiro sieht das nicht gern, und Ando bemerkt, dass das bisher Hiros „Ich-Zeit“ war, aber jetzt werde es eben zur „Wir-Zeit“, das sei wie bei Batmans Besuch in Supermans Festung der Einsamkeit. Hiro ist geschmeichelt, mit Superman verglichen zu werden. Ja, meint Ando, er sei der edle Held, der an Wahrheit und Gerechtigkeit glaube, aber auch ein kleiner Faschist, der es nicht möge, wenn es neben ihm noch einen anderen Superhelden gebe. Letzteres verstimmt Hiro, er erinnert Ando an das Geschenk des Ando-Mofas, geleitet ihn aber dabei wieder in die Schusslinie der Taser. Ando ruft, Batman könne auch alles alleine vollbringen, Hiro lässt ihn stehen und beendet den Zeitstopp. Ando wird getroffen, Hiro stoppt erneut und sucht nach einem Agenten, der etwa seine Statur hat, schaut auf seine schwarze Uniform und meint: Die passt!

Dankos Team durchquert eine große leere Lagerhalle und nähert sich dem vermuteten Versteck des Rebellen. Danko befiehlt, die Elektrizität im Sektor auszuschalten, sodass keine Maschinen mehr laufen, und gibt Befehl zum Sturm. „Agent Taub“ bleibt hinter der Hausecke zurück und nimmt seinen eigenen Weg. Sobald das Licht ausgegangen ist, packt Micah eiligst seine Sachen in seinen Rucksack. Plötzlich steht Sylar vor ihm und wundert sich, dass der Rebell nur ein Knabe ist. Der aber weiß, wen er vor sich hat, und er kenne auch dessen Problem: Er habe vergessen, wer er sei, er sei einer von ihnen. Micah erkennt ihn und sagt, er gehöre auf ihre Seite, Leute mit Kräften seien untereinander verbunden, er müsse nicht einsam sein. Sylar entgegnet, er sei doch selbst allein mit seinen Maschinen und seinen leeren Hoffnungen. Micah meint, sie könnten einander helfen — zu spät, meint Sylar, er sei auf der anderen Seite. Aber Micah meint, die anderen würden ihn nicht kennen, sie würden nur sehen, wie speziell er sei.

Unterdessen fährt ein Transporter auf dem Washington Parkway in Baltimore den gefesselten und ruhig gestellten Ando Richtung Gebäude 26. Einer der vermummten Bewacher stößt ihn mit dem Schuh an, macht Pause und entfernt den Schlauch aus Andos Nase; Ando erkennt Hiro und sagt, wäre er nicht gefesselt, er würde Hiro ins Gesicht schlagen. Aber Hiro will, dass Ando sich jetzt betäubt stellt. Er steckt ihm den Schlauch wieder ein, stellt aber die Betäubungsmittelzufuhr ab. Leider fällt einem der Wachen auf, dass sein Kollege neuerdings Brille trägt, danach stieben die roten Funken im Inneren des schwarzen Transporters, bis alle tot sind außer den beiden Helden. Wozu dass denn gut war, fragt Hiro, er hatte ihm doch aufgetragen, zu warten, bis sie dort angekommen seien! Aber einer war kurz davor, Hiro zu tasern, das sieht Hiro und findet in seinem Anzug ein GPS-Handy, das ihnen den weiteren Weg anzeigt.

Danko glaubt, das Gebäude sicher umstellt zu haben, da erreicht ihn die Botschaft, dass jemand draußen wegrenne. Die Agenten verfolgen diesen bis zur Kaimauer hin, Gewehr im Anschlag, und stellen ihn. Der Anführer funkt zurück, es sei bloß ein Knabe, aber Danko gibt den Befehl, ihn abzuschießen. Der Knabe lächelt schief, der Schuß trifft, der Knabe stürzt ins Wasser, die Agenten schauen auf die schäumenden Wellen. Im Hintergrund hat Micah die Szene mit seinem Doppelgänger beobachtet und rennt in die Dunkelheit. Danko steht am Ufer und findet, das sei doch sonst nicht Sylars Art; er fragt den dazutretenden Sylar, warum er den Rebellen nicht umgebracht und seine Fähigkeit genommen habe. Sylar meint, er habe schon so viele Fähigkeiten; mit den Maschinen zu sprechen wäre fast zuviel des Guten. Danko wundert sich, dass sie die Leiche des Knaben nicht finden konnten, aber Sylar kommentiert, der Knabe sei kein Heiler, tot ist tot. Immerhin haben sie seine Kontaktliste, Dutzende von Speziellen; die gefährlicheren soll sich Sylar vornehmen. Sei der Jäger, nicht die Beute! heißt die Parole.

Sylar hilft in Micahs Gestalt diesem zu entkommen.

In Sylars Wohnung spielt Sylar mit seiner Mutter Schach; sie ist stolz auf seine Rettung, aber ihm ist nicht recht wohl dabei: Warum sollte er plötzlich retten statt töten? Weil Micah eine kleine Waise ist wie er seinerzeit, Sylar weiß, wie alleine er sich fühlen muss ohne die Liebe seiner Mutter, nicht wahr, Micah? Sylar wandelt sich bei diesen Worten in die eigne Gestalt zurück, er hat bemerkt, dass der Junge, den er in seine Wohnung genommen hat, ihn beim Zwiegespräch beobachtet hat. Micah bewundert seine Fähigkeit, woher er sie habe? Sylar erklärt, er könne neuerdings die DNA einer anderen Person direkt absorbieren. Micah vergleicht sie mit der Persönlichkeitsspaltung seiner Mutter, das war eher psychisch, aber sie habe das überwunden und sei eine Heldin geworden! Sylar protestiert: Ich bin nicht Deine Mutter! Aber Micah schlägt ihm vor, sich in etwas Positives zu verwandeln, zum Beispiel Senator Petrelli, und dann zum Präsidenten zu gehen und ihn umzustimmen. Jetzt hat Sylar genug, er verjagt Micah, er solle sich nie mehr zeigen, das nächste Mal werde er ihn umbringen!

Sylar begibt sich sogleich in Nathans Büro und sieht sich nach dessen Spuren um. Seine Mutter bewundert natürlich die Orden, aber der ist ja auch mit einem goldenen Löffel im Mund geboren, meint Sylar, bekam Geld, Schulen, Familie. Das hast Du nicht nötig, jubiliert Mutti stolz, du bist so speziell, und jetzt wirst du Senator! Sylar fühlt sich nicht besser als alle anderen, schließlich hat er sie ja umgebracht, die einzige Frau, die ihn liebte. Virginia meint zwar, es sei ein Unfall gewesen, aber er verneint: Er wollte, dass sie stirbt, er hielt ihren Blick nicht aus, der in ihm ein Monster sah. Aber damit habe er sich selbst verloren, und das sei auch der Grund, warum er sie zurückgebracht habe, versteht die Mutter: Es tut ihm leid! Und sie vergibt Gabriel — jetzt kann er alles werden, was er will, Senator oder sogar Präsident der Vereinigten Staaten! Sylar ergreift die Reisezahnbürste, die er in der Schreibtischschublade fand, entnimmt ihr Nathans DNA und verwandelt sich in dessen Gestalt: Er wird Mutter nicht enttäuschen!

An der Tür von Janices Haus findet Matt einen Zettel, sie komme gleich vom Einkaufen zurück, die Tür sei offen. Er tritt ein und erzählt seinem kleinen Sohn, dass er nichts von dessen Existenz wusste, aber er habe es ja gut hier mit seiner Mutter. Die konnte ja nicht wissen, dass Matt sich auf den ersten Blick in seinen Sohn verlieben würde, aber so sei das jetzt, und er weiß auch, was der am liebsten hätte, aber er will nicht seine Überredungskunst einsetzen, um Mama einfach alles vergessen zu machen, damit sie wieder zusammenkommen. Dann kommt Janice zurück, herzt ihr Baby und bedankt sich bei Matt für die Rettung. Beide sagen, wie gut es sei, einander wiederzusehen, aber Matt spürt, dass ein Transporter mit Agenten in der Nähe bereitsteht, sie müssten verschwinden. Janice will ins Haus ihrer Eltern am See, Matt fordert sie auf, zu packen; Janice meint, er könne mitkommen, Matt weiß nicht so recht, aber er ist entschlossen, im Leben seines Sohnes eine Rolle zu spielen. Sie wissen beide, dass es da noch einiges zu besprechen gibt.

Senator Petrelli gibt eine Pressekonferenz, in der er seine Entschlossenheit bekanntgibt, einen Wechsel herbeizuführen. Das Land sei schlecht vorbereitet auf die Bedrohungen des Terrorismus und des globalen Wirtschaftschaos. Sein Büro habe schon mehrere Male den Präsidenten angeschrieben, aber der sei offenbar zu beschäftigt. Jetzt suche er ihn selbst auf, und mit ihrem Handschlag werde sich alles ändern. Verschiedene Zuschauer verfolgen die Live-Sendung: Danko im Fernsehstudio, Hiro und Ando vor einem Schaufenster, Peter, Claire, Noah, Angela und natürlich Nathan selbst voller Entsetzen im Lila Mae's. Bennet weiß, dass es in Wirklichkeit Sylar ist, der nur noch einen Handschlag von der mächtigsten Postion der Welt entfernt ist. Nathan will sofort los, die andern meinen, es sei falsch, alles alleine machen zu wollen. Nathan meint, er müsse bloß dem Treffen zuvorkommen, das sei seine Sache, und fliegt weg. Peter ist überzeugt, dass Sylar nur darauf wartet, und fliegt seinem Bruder nach.

Hiro und Ando erreichen das Gebäude 26. Ando verlangt von Hiro, das er ihn als Partner anerkennt, was bedeutet, dass er nicht mehr als Köder ausgesetzt oder als Gefangener betäubt spielen wolle, ohne es zuvor besprochen zu haben. Hiro ist einverstanden. Er wolle auch nicht, dass Ando wie Batman als einsamer Held kämpfe, der „Purpurbogen“ brauche einen Partner und er selbst auch. Das ändert ihr Verhältnis von Grund auf. Ando freut sich, als Partner weiterzumachen, und sagt, Hiro solle die Zeit anhalten. Hiro versucht es, bringt es aber nicht zustande, sein Kopf schmerzt und seine Nase blutet. Ando begreift, dass sie ein Problem haben.

Matt findet sein Polizeiabzeichen und ist plötzlich nicht mehr bereit, Janice zu folgen: Die Wohnung, das Baby, eine Familie waren wohl immer sein Traum, aber Hiro habe recht, er müsse zuerst zu Ende kämpfen, sonst könnten sie nie ein Zusammenleben verwirklichen. Janice versteht nicht ganz, aber immerhin sieht er eine gemeinsame Zukunft. Matt meint, er müsse sie sozusagen noch einmal von vorn kennenlernen, und dafür werde er kämpfen. Schon nähern sich die Agenten und sie können nicht mehr fliehen, sie kauern sich zusammen und Matt versichert, es komme alles in Ordnung, während sich die Agenten von allen Seiten schussbereit nähern.

Matt, Sohn und Ex-Frau wieder eine Familie.

Nathan wühlt in seinem Büro nach seiner Waffe, die richtet aber sein Doppelgänger auf ihn. Nathan befiehlt ihm, er solle aus seinem Körper verschwinden. Sylar lässt die Waffe fallen und spricht über Nathans Selbsthass. Nathan versteht nicht, was er damit meint. Aber Sylar hat aus den Gegenständen viel über ihn gelernt. Er nimmt wieder die eigene Gestalt an: Nathan habe von Anfang an so viele Möglichkeiten, aber den Teil, der ihn wirklich speziell mache, seine Fähigkeit, habe er verachtet. Nathan meint, Sylar habe keine Idee, wer Nathan sei, aber Sylar hat von Nathans Mutter die wertvolle Fähigkeit erhalten aus einem Gegenstand dessen Geschichte abzulesen, und dieses Jacket habe ihm sein schlechtes Verhalten gegenüber seiner Mutter, seinem Bruder, seiner süßen Claire verraten. Nathan lehnt es ab, sich gegenüber einem Psychopathen wie ihm zu rechtfertigen, wegen Leuten wie ihm sei er ja an den Präsidenten gelangt! Niemand würde auch nur eine Minute dem falschen Senator glauben. Sylar aber sagt, er werde sogar noch besser sein als Nathan, und will sich daran machen, ihn zu erledigen, da kommt ihm Danko mit einem Schuss zuvor. Sylar fragt, wozu denn das jetzt? Aber Danko schickt ihn als „Agent Taub“ zu weiteren Einsätzen weg.

Jedes Wesen, dass sich seiner selbst bewusst ist, stellt sich die eine unlösbare Frage: Wer bin ich? Wir mühen uns, mit den anderen in Beziehung zu treten. Wir sind der helfende Freund, der liebende Vater, die fürsorgliche Mutter, das umhegte Kind. Wir kämpfen und wir lieben in der Hoffnung, dass wir gemeinsam unsere Bedeutung im Universum erkennen. Doch letztendlich können wir unsere Last mit niemandem teilen. Jeder von uns muss die Frage für sich beantworten: Wer bin ich? Was bedeutet es am Leben zu sein? Und was zähle ich in der großen Undendlichkeit der Zeit?


Danko staunt, als Sylar trotz Hirndurchbohrung aufersteht.

Im ganzen Land sammeln die Agenten die Posthumanen ein, Mohinder bei dem Studium der Icarus-Filmrollen, Noah, Angela und Claire werden auf der Fahrt angehalten. Ando hilft Hiro mit Papiertaschentüchern. Matt kauert mit Frau und Kind in deren Wohnung und lässt sie als leer erscheinen.

Danko fragt Sylar, was denn los sei, als er immer noch als Sylar aus der Toilette zurückkommt, er habe ihm doch gesagt, dass er „Agent Taub“ brauche, aber Sylar ist nicht interessiert, was Danko nötig hat — und schon steckt Dankos Messer in seinem Hinterkopf, er dreht sich ab und bricht zusammen. Danko bedauert, er habe einfach seinen Platz nicht kennen wollen, und bestellt ein Reinigungsteam, widerruft aber, als sich Sylar langsam wieder aufrichtet und das Messer wieder herauszieht mit den Worten: „Das hat aber weh getan!“.

Zitate

"Wer bist du?"

- Sylar zu seinem Spiegelbild, das Agent Taub zeigt


"Sie sollten für eine Weile Agent Taub sein."

"Taub ist ein Niemand. Ich will kein Niemand sein."

- Danko, Sylar


"Das ist bestimmt lustig ."

- Sylar über Toms Fähigkeit.


"Du bist Rebel?"

"Ich bin ein Rebell."

- Tom Miller, Sylar


"Sie haben die Fähigkeit die Funktion der Dinge zu verstehen. Wen haben sie für diese Fähigkeit getötet?"

"Das ist die einzige Fähigkeit, die wirklich mir gehört."

- Danko, Sylar.


"Das tat weh."

- Sylar zu Danko, der ihm das Messer in den Hinterkopf stieß.


"Verlassen sie sofort meinen Körper."

- Nathan zu seinem Doppelgänger

Charakterauftritte

[bearbeiten]Charakterauftritte

Wissenswertes

  • Die Titelgraphik ist nicht wie gewohnt mit weißer Schrift, sondern blutig in Sylars Arm geritzt. Das ist das dritte Mal nach "Schurken", wo es im Logo zu sehen war und "Die Sonnenfinsternis, Teil 1", wo es schwarze Buchstaben auf einem Block waren.
  • In dieser Episode kommt es zum ersten Mal zu einem direkten Zusammentreffen zwischen Sylar und Nathan, ebenfalls zwischen Sylar und Micah.
  • Zum ersten Mal wird in der Einleitung von Ausschnitten aus früheren Episoden ("Bisher bei 'Heroes'") eine Sequenz eingeschaltet, die speziell zur Einführung gedreht wurde, nämlich die Szene, in der Danko von Sylar verlangt, die Gestalt von Agent Taub) anzunehmen. Die Autoren Adam Armus und Kay Foster wollten laut Episodenkommentar Hintergrundinformation bringen. Sonst werden meist Szenen in der gesendeten Version zusammengeschnitten, teilweise mit neuem Kommentar unterlegt.
  • Der "Dialog", den Sylar mit sich selbst in Gestalt seiner Mutter führt, kann als Remisniszenz an Alfred Hitchcocks Norman Bates in "Psycho" gesehen werden.


Vorherige: 1961 Ich bin Sylar Nächste: Unsichtbare Bedrohung
Staffel Drei
Band Drei: Schurken

Die WiederkunftDer SchmetterlingseffektEiner von uns, einer von ihnenTödlicher HungerEngel und MonsterMarionettenEris quod sumSchurkenZeit der SchattenDie Sonnenfinsternis, Teil 1Die Sonnenfinsternis, Teil 2Vater unserFeuer

Band Vier: Fugitives

Unmittelbare GefahrBlut und VertrauenGebäude 26Kalter KriegBloßgestelltWurzel des BösenHauch des TodesZufluchtVerwandlungen1961Ich bin SylarUnsichtbare Bedrohung

Siehe auch: Band Eins EpisodenBand Zwei EpisodenBand Drei EpisodenBand Vier EpisodenBand Fünf EpisodenHeroes Reborn EpisodenAlle Episoden